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Kirche Diepoldsberg

Filialkirche St. Ägidius


Bereits 1189 wird die Kirche namentlich erwähnt. Um 1430 wurde sie vermutlich von Konrad Pürkhel ausgestattet. Die barocke Einrichtung von 1650 blieb einheitlich erhalten.


Hochaltar und Seitenaltäre sind gemeinsam die dunkelbraune Fassung des Holzes mit wenigen hellblauen Flächen und die vergoldete Ornamentik. Reich verziert ist die Predella (Unterbau) des Hochaltars. Das Zentrum bildet ein Gemälde mit dem hl. Ägidius und der Hirschkuh, dahinter eine Kirche, vermutlich sogar jene von Diepoldsberg. Die Seitenaltäre sind schlichter gehalten. Sie zeigen die hll. Leonhard und Sebastian. In ihrer einheitlichen Ausstattung bieten die Altäre dieser Kirche ein wirkungsvolles Zeugnis ländlicher Schnitzkunst.

1964 wurden Fresken aus dem 16. Jahrhundert freigelegt. Die originellen volkstümlichen Wandmalereien ähneln in ihrer lockeren Pinselführung denen in Seeon. Die Kanzel repräsentiert den Stil des Hochbarocks, wobei die Ornamente der Altäre aufgegriffen werden.