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Kirche Albertaich

Filialkirche St. Jakobus d.Ä.

Auf einem Moränenrücken liegt der Ort Albertaich. Der Turm der kleinen Filialkirche ist schon von weitem sichtbar.

Der Graubündner Gaspare Zucalli hat den spätgotischen Bau 1670 umgestaltet. Die Kirche war einst eine vielbesuchte Wallfahrt. Sehenswert ist das kostbare Altarbild der Kirche: Es stellt den Hl. Jakobus dar, dem Maria auf einer Säule erscheint nach dem Vorbild der "Virgen del Pilar" in Saragossa.

Die Ausstattung ist außerordentlich reich, qualitätvoll und einheitlich. Die drei Altäre entstanden um 1672 und haben eine Schwarz-Gold-Fassung. Sie bieten ein Höchstmaß an Qualität und Reife, was die Schnitzereien angeht. Die Figuren halten die Balance zwischen Ernst und Frohsinn und versinnbildlichen die Verspieltheit der barocken Epoche.

Nach dem Umbau erhielt die Kirche eine Stuckdekoration, die sich locker über die gesamte Wölbung verteilt. Noch unbekannt ist, wer diese ausgezeichnete Stuckarbeit mit ihrem heiteren, unaufdringlichen und zugleich ländlichen Charakter schuf.

Erwähnenswert sind auch noch die Fresken aus dem Jahre 1906, die vorzüglich mit dem barocken Stuck harmonieren.